Überflutung
Semiterrestrische Böden unterliegen häufigen Überflutungen. ©Alexander Stahr

In der Abteilung der semiterrestrischen Böden sind alle Bodenklassen und Bodentypen vereint, die durch Grundwassereinfluss geprägt sind. Im Bereich des Grundwassers ist die Wasserbewegung überwiegend horizontal. Profilprägende Merkmale (Oxidation, Reduktion) sind abhängig vom Grundwasserspiegel, dessen Schwankungen sowie von der Intensität kapillarer Prozesse. Zu dieser Abteilung gehören die Klassen der Auenböden, der Gleye, der Marschen und der Strandböden. In der Klasse der Auenböden werden Böden zusammengefasst, die sich aus holozänen fluviatilen Sedimenten in den Tälern von Flüssen und Bächen entwickelt haben. In den Klassen der Gleye und der Marschen muss der Grundwassereinfluss oberhalb von 4 dm unter der Geländeoberfläche auftreten. Unter Strandböden sind Böden aus Strandsedimenten (Sand) gemeint, die an der Nord- und Ostseeküste oberhalb des mittleren Hochwassers (MHW) episodisch und periodisch überflutet werden. Sie sind durch ständige Materialumlagerungen durch Wasser und Wind charakterisiert.

Zu den folgenden Bodentypen finden Sie Informationen:

Kalkpaternia Vega Gley Nassgley Rohmarsch
Strand

 

[sam id=7 codes=’false‘]