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Schutt und Asche: Periglaziale Deckschichten in Mitteleuropa

Deckschichten
Bild: Alexander Stahr

Periglaziale Deckschichten im Rheinischen Schiefergebirge.

Vorraussetzung für die Entwicklung eines Bodens ist die Verwitterung des Gesteins, sieht man einmal von rein organischen Böden wie Moore ab. Die Art und Zusammensetzung des verwitterten Ausgangsgesteins der Bodenbildung bestimmen im Zusammenwirken mit anderen Umwelt- oder Standortfaktoren schließlich die Merkmale und Eigenschaften des Bodens.

Doch vielerorts in Mitteleuropa stimmt das nicht. Böden weisen zum Beispiel eine vergleichsweise gute Nährstoffversorgung über Gesteinen auf, die fast nur aus Quarz bestehen, etwa über so genannten Quarziten. Der Grund: Über dem anstehenden Gestein lagern "Periglaziale Deckschichten" (von griechisch "peri" = um, herum und lateinisch "glacies" = Eis). Damit ist gemeint, dass die Deckschichten oder Schuttdecken während der Eiszeit am Rand beziehungsweise außerhalb der vergletscherten Regionen entstanden.

Sie bestehen aus umgelagertem Material, das häufig aus Verwitterungsprodukten unterschiedlicher Gesteine besteht. Zudem enthalten verschiedene Deckschichten völlig ortsfremdes Material, den vom Wind heran gewehten fruchtbaren Löß.

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