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Bodentyp: Ranker

Klasse: Ah/C-Böden außer Schwarzerden

Bodentyp: Ranker
Bild: Karl-Josef Sabel

Zu dieser Klasse gehören neben dem Ranker die Bodentypen Regosol, Rendzina und Pararendzina. Diese vier Bodentypen werden nach der Art des Ausgangsgesteins unterschieden (Lockergestein, Festgestein, Kalkgehalt).

Der Name "Ranker" leitet sich vom österreichischen Begriff "Rank" für Berghalde oder Steilhang ab. Ranker sind schwach entwickelte Böden, die vom darunter befindlichen Festgestein geprägt sind (zum Beispiel Granit, Schiefer oder Quarzit). Der Kalkgehalt liegt unter zwei Prozent und der humose Oberboden (Ah-Horizont) ist nicht mächtiger als 30 Zentimeter.

Ranker sind sehr flachgründige Böden mit einem Ah-imCn-Profil (i = kieselig oder silikatisch, m = massives Festgestein, n = neu oder frisch). Der von Steinen und Sand durchsetzte Ah-Horizont ist relativ scharf gegen den C-Horizont abgesetzt. Gelegentlich ist das Festgestein auch bereits leicht aufgelockert. Dann weist der Boden ein Ah-(ilC)mC-Profil auf ( l = locker = etwas aufgelockert).

Ranker finden sich beispielsweise in den Hochlagen der Mittelgebirge, wo steile Hanglagen und schwer verwitterbare Quarzite nur die Entwicklung von sauren, nährstoffarmen Rankern zuließen.

Aufgrund ihrer Eigenschaften sind Ranker landwirtschaftlich nicht rentabel nutzbar. Auch die forstliche Nutzung ist nicht besonders wirtschaftlich, jedoch zum Erhalt und Schutz der Bodendecke zweckmäßig.

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