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Bodenentwicklung: Chemische Verwitterung

Molekülmodell
Bild: Alexander Stahr

Wenn die Chemie stimmt, geht es dem Gestein an den Kragen.

Im Gegensatz zur physikalischen Verwitterung kommt es bei der Mehrzahl der Prozesse, die der chemischen Verwitterung zugeordnet werden, zu stofflichen Veränderungen der Gesteine. Fast alle Prozesse der chemischen Verwitterung finden unter Mitwirkung des Wassers statt.

Das Gestein wird vom Wasser selbst oder von im Wasser gelösten Stoffen angegriffen. Die physikalische Verwitterung begünstigt die Prozesse der chemischen Verwitterung, da sie die Gesteine lockert und zerteilt. Somit erhält das Gestein eine größere Oberfläche und vermehrte Angriffspunkte für die chemische Verwitterung.

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