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Bodeneigenschaften: Bodenporen

Die Poren des Bodens und ihre Größenverteilung sind wichtig für seine Eignung als Pflanzenstandort. Man unterscheidet drei Arten von Bodenporen:

Gesteinsuntersuchung mit Lupe
Bild: Alexander Stahr

Unter der Lupe sieht Boden aus wie Schweizer Käse.

Grobporen leiten Sickerwasser zügig ab. Daher sind sie meist mit Luft gefüllt. Mittelporen sind für den Wasserhaushalt des Bodens und für das Pflanzenwachstum am wichtigsten. Sie halten das Wasser vergleichsweise lange im Boden. Auch bei längeren Trockenperioden gewährleisten Mittelporen eine ausreichende Wasserversorgung der Pflanzen. In ihnen kann auch das Grundwasser kapillar nach oben steigen.

Feinporen hingegen halten das Wasser so fest, dass es die Wurzeln vieler Pflanzen nicht mehr aus dem Boden saugen können. Mit Luft füllen sich diese Poren nur nach längeren Trockenperioden.

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